Hakenbergs Historie hautnah

Am Samstag, dem 20. Juni 2015 wird die Schlacht bei Fehrbellin in Hakenberg nachgestellt. Am Hakenberg Denkmal, direkt gegenüber der Hakenberger Fleisch (HaFleG), startet um 12.00 Uhr das große Spektakel. Über 160 Mitwirkende verschiedener militärisch historischer Schützenvereine aus ganz Deutschland haben sich zur Schlachtnachstellung von 1675 angemeldet. Genau 340 Jahre nach dem einzigartigen Sieg der…

Einblicke hinter die Kulissen

Am Samstag, dem 13. Juni 2015 eröffnete Werner Nüse, stellvertretender Landrat OPR, die 21. Brandenburger Landpartie für das Ruppiner Land bei der Hakenberger Fleisch GmbH. Zu den zahlreichen Gästen gehörten Ute Behnicke, Bürgermeisterin der Gemeinde Fehrbellin, Simone Heiland, Leiterin des Amtes für Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Sven Deter, Vorstandsvorsitzender des Kreisbauernverbandes OPR. Mit Salutschüssen der…

Gerne begrüßen wir Sie Donnerstag (10:00 - 15.00),
Freitag (10:00 - 17:00) und Samstag (10:00 - 12:00)
in unserem Hofladen mit einem großen
Sortiment unserer Fleischspezialitäten.

Bei uns gibt es (so gut wie) Alles vom Rind und vom Lamm - in der Region gewachsen, in Hakenberg komplett gereift und zerlegt.

aus gegebenem Anlaß vorab unsere aktuellen Presseverlautbarungen:

Mehrfach war der Schlachthof der HaFleG in der Vergangenheit Ziel von so genannten Tierrechtlern. Ende Juli wurden in der Schlachtung sechzig Stunden Filmmaterial gedreht. Zusammenschnitte dieser Videosequenzen aus unserer Schlachtung wurden im November nicht als Fehlerdokumentation, sondern als Alltag in deutschen Schlachthöfen veröffentlicht. Diese dort sichtbaren Fehler führten auch bei uns zu Betroffenheiten. Wir mußten viele Fragen beantworten, erlebten einen unvorstellbaren Shitstorm, konnten aber auch viele sachliche Gesprächen führen.  

Gegen die beteiligten Mitarbeiter wurden arbeitsrechtliche Maßnahmen ergriffen, darüber hinaus wurden ihnen die Sachkundenachweise entzogen. In Hakenberg können deshalb derzeit keine Rinder und keine Lämmer geschlachtet werden. Ob und wann der Schlachtbetrieb wieder aufgenommen wird, ist derzeit noch nicht entschieden. Es wird auch davon abhängig sein, ob sachkundiges Personal für dieses alte Handwerk gefunden werden kann.

So werden die Rinder aus der Mutterkuhhaltung des Rhinmilchverbundes rund um Linum nach Teterow zum Schlachten gebracht.
Sofort nach dem Auskühlen bringt eine Spedition die Schlachtkörper zurück nach Hakenberg, damit sie hier auf bewährte Art und Weise in den Reiferäumen komplett „dry aged“, d.h. trocken gereift, werden können. 

Nach Kundenwunsch, oder für die eigene Direktvermarktung nach mindestens drei weiteren Wochen, werden die Schlachtkörper weiter zerlegt.
In unserem Hofladen gegenüber dem Hakenberger Denkmal kann man das Qualitätsfleisch der HaFleG, „Rind und Lamm vom Feinsten“, in bewährter Qualität für die eigene Küche erwerben oder auch bei ausgewählten Partnern auf der Speisekarte entdecken.

Die Tierrechtsbewegung fordert die Abschaffung jeglicher Nutzung von Tieren zu menschlichen Zwecken. Dieses ist eng mit dem Veganismus verbunden. Zum Zweck der politischen Willensbildung werden konfrontative Kampagnen organisiert. Diese fußen oftmals auf der Entfremdung der Gesellschaft von der landwirtschaftlichen Produktion und setzen auf emotional abstoßend wirkende Bilder. 


Anfrage RBB:

Sehr geehrter Herr Winter, 
wir möchten Ihnen hiermit Gelegenheit geben,  zu folgenden Vorwürfen bezüglich der Verstöße gegen die Tierschutzvorschriften im Schlachtbetrieb der Hakenberger Fleisch GmbH Stellung zu nehmen. Bitte beantworten Sie uns bis Mittwoch, den 21.11.18 , 17 Uhr folgende Fragen:

1. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittelt zum Verdacht der Vorteilsnahme.
Trifft es zu, dass ein Amtstierarzt, der bei den Schlachtungen für die Überwachung zuständig war, von der Hakenberger Fleisch GmbH einen Kredit erhalten hat? Trifft es zu, dass dieser Amtstierarzt ebenfalls Gutscheine von der Hakenberger Fleisch GmbH erhalten hat ? 
Die Relevanz dieser Behauptungen werden gerade durch die Staatsanwaltschaft geprüft. Sie sind so nicht korrekt. Vergessen wurde bei Ihrer Aufstellung noch, daß der TA auch gemeinsam mit den Mitarbeitern der HaFleG gefrühstückt hat.

2. Nach unseren Recherchen soll es bereits ab dem Jahr 2014 schwere Verstöße gegen Tierschutzvorschriften in der Hakenberger Fleisch GmbH gegeben haben. So sei es bei den Schlachtungen immer wieder zu Fehlbetäubungen und zum massiven Einsatz des Viehtreibers gekommen sein. Es sollen mehrfach hochtragende Tiere geschlachtet worden sein. Stimmt es, dass Sie als Geschäftsführer über diese Verstöße auch informiert worden sind? 
Im Zeitraum von 2014 bis 2016 war Herr Wildt Fleischermeister und Betriebsleiter der HaFleG.  Da er sich vom Geschäftsführer zu sehr gegängelt fühlte, schuf er sich über Beschwerde beim Gesellschafter der HaFleG absolute Freiheiten für den Produktionsbereich. Dieser Betriebsleiter war für alle Vorgänge, einschließlich des Tierschutzes in der HaFleG, sowohl ausgebildet, als auch vollumfänglich verantwortlich. Weder dieser Betriebsleiter, als auch die überwachenden Tierärzte, traten  mit Tierschutzproblemen an mich als Geschäftsführer heran. 
Sollten hochtragende Tiere geschlachtet worden sein, ist das durch einen Schlachthof nicht zu beeinflussen sondern grundsätzlich nur, nach der Schlachtung, zu bemerken. 

3. Wenn ja: Wann sind Sie darüber informiert worden und wann haben Sie welche Maßnahmen ergriffen, um diese Verstöße zu stoppen und die Einhaltung der Tierschutzregeln während der Schlachtung zu gewährleisten? 
Im Sommer 2016 wurde ich von den Amtstierärzten auf mehrere Tierschutzverstöße durch den Betriebsleiter/Fleischermeister hingewiesen, der „nicht nur das Einschreiten des zuständigen Tierarztes ignoriert, sondern das tierschutzwidrige Verhalten fortgesetzt“ hat, so daß ihm die Sachkunde abzuerkennen sei. Im Ergebnis fruchtloser An- und Aussprachen des Meisters durch mich, erwies sich dieser als völlig unzugänglich und uneinsichtig. Eine angebotene gütliche Trennung war nicht möglich. Es blieb mir nichts anderes übrig, als den Meister und Betriebsleiter fristlos zu entlassen. Im mündlichen Verfahren vor dem Arbeitsgericht bestritt er die Vorwürfe nicht.
Seitens des Landkreises Ostprignitz-Ruppin wurde der nunmehr ehemalige Betriebsleiter wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Die  Staatsanwaltschaft Neuruppin hat ihre Ermittlungen ohne Anhörung der Behörde und des geschädigten Betriebes nach § 153a StGB gegen Auflage eingestellt. 

4. Nach seiner Entlassung drohte der ehemalige Betriebsleiter seinen ehemaligen Mitarbeitern an, , solange keine Ruhe zu geben, bis die HaFleG die Produktion einstellen muß. Seitdem bemüht er sich mit verschiedensten Mitteln dieses umzusetzen. Sh. u.a. Punkt 1. 

5. Es ist noch immer unklar, wie oft Kameras in unserer Schlachtung hingen. Es ist nur sicher, daß der unbemerkt gebliebene Hausfriedensbruch Ende Juli in unserem Objekt nicht der Einzige gewesen ist. Ohne, daß dieses die dokumentierten Fehler entschuldigt, läßt sich aus den verfügbaren Videosequenzen eine Fehlerhäufigkeit nicht abschätzen. Selbst das Videomaterial von Ende Juli, aus dem die Ausschnitte entstammen sollen, ist uns noch immer nicht zugänglich. Eine Verallgemeinerung der dargestellten Fehler ist ohne Sichtung des gesamten Materials unzulässig. 


Über Ihre Anfragen freuen wir uns unter unserer
eMail-Adresse: mail@HaFleG.de